Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, auf Entdeckungsreise entlang des Kulturkanals begleitet von zahlreichen regionalen Wahrzeichen, sticht zwischen Herne Emscherbruch, und dem Stadthafen Recklinghausen immer wieder ein ganz besonderes Bauwerk ins Auge. Es handelt sich dabei um das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward. Das Bauwerk hat es geschafft innerhalb kürzester Zeit zum Wahrzeichen der Region zu werden. Das Horizontobservatorium liegt zentral zwischen den Autobahnen A2, A43 und dem Emscherschnellweg sowie der Schifffahrtsstraße Rein-Herne Kanal und ist mittlerweile Deutschlandweit bekannt.Die Arbeit „Is dat Kunst?“ ist das Pendant zu den Ereignissen rund um das Bauwerk. Am 6. Januar 2009 wurde an einem Teil des Bogens ein Riss gefunden, infolge dessen sperrte der Betreiber das Gelände aus Sicherheitsgründen ab. Kurz darauf wurde der Stahlbogen provisorisch abgestützt. Der Vorfall gelangte in die Presse und war schnell in aller Munde.Im Bezug auf diese Ereignisse wird an dieser Stelle in einer plakativen Form unter Verwendung des heimischen Ruhrpott Dialektes die Frage: „Is dat Kunst oder kann dat wech?“, gestellt. Die Fragestellung gilt sowohl dem Observatorium wie auch der Collage selbst. Am oberen Rand befindet sich ein Funktionsbalken mit einem Kreuz zum wegklicken. Die restliche Bildfläche ist durch den Schriftzug gefüllt. Die Typografie ist aus den abfotografierten Elementen des Observatoriums konstruiert.Die Konstruktion ist bereits in Stücke geteilt.Der technische Mensch und der Kunstbegriff werden in Frage gestellt next►◄back